Historie der Klangschalen

Herstellung von Klangschalen

Klangschalen bestehen aus einer Messinglegierung mit 5-12 darin enthaltenen Metallen wie Blei, Zinn, Eisen, Kupfer, Quecksilber, Silber und Gold. Bei der Herstellung wird das Metallgemisch geschmolzen und in kleinen Mengen in Gussformen gefüllt.

Aus dem abgekühlten, flachen, runden Metall-Rohling wird die Klangschale unter Hitze in Form getrieben (gehämmert) und anschließend poliert. Wir werden immer wieder auf die Anzahl der verwendeten Metalle angesprochen. Manche Menschen behaupten, dass in ihren Klangschalen noch mehr Metalle enthalten sind.
 

Ein nepalesischer Händler bietet offiziell Klangschalen mit 9 Metallen an. Eine mit ihm befreundete Frau sollte eine solche besonders wertvolle Klangschale geschenkt bekommen und der Händler versicherte ihr, dass die Schale weniger Metalle enthält und er es nur als Verkaufsargument behauptet. Prinzipiell stellt sich die Frage, ob ein Körnchen Gold in einem Topf flüssigem Messing Wirkung hat. Wichtiger ist unserer Meinung nach, dass Ihnen die Klangschale gefällt, weil sie einen schönen Klang hat, und ihre Schwingung Sie berührt.


Verbreitung und ursprüngliche Verwendung
 

Es ist wenig bekannt über die Geschichte der Klangschalen und ihre ursprüngliche Verwendung, und es ist kaum Schriftliches übermittelt.

Als sicher gilt, dass Klangschalen in Osttibet und den Anrainerstaaten wie Indien, Nepal verbreitet waren, mit Hauptverbreitungsgebiet Indien.

Zusätzlich finden sich gegossene Schalen in Japan und China. 

Es heißt, dass Klangschalen ursprünglich schamanistische Objekte waren, deren Einsatz mittlerweile in Vergessenheit geraten ist. Andererseits werden die Schalen oft einfach als Alltagsgegenstände verwendet. 

In Assam benützen die Menschen die kleinen Schalen zum Dal-Essen, in Orissa werden Schalen auch heutzutage noch zu Hochzeiten verschenkt. In Nepal sollen Schwangere aus den Schalen essen wegen der zugesetzten Metalle. 

Ebenfalls in Nepal werden die Schalen auch für eine Art Klangtherapie verwendet bei der harmonische und disharmonische Klänge eingesetzt werden. In Japan und China werden Klangschalen zu rituellen Zwecken in den dortigen buddhistischen Tempeln und Zen-Klöstern eingesetzt.